Wann kommt die Flut...

Mittwoch, 8. November 2006
Es regnet und regnet und regnet. Die Strassen sind schon so ueberflutet, dass wir sogar schon offiziell gewarnt wurden, nicht so viel auf die Strasse zu gehen, da man sonst womoeglich weggespuehlt wird. Hier ist es ja recht huegelig und bei dem vielen Regen bilden sich so richtige Baeche und teilweise reissende Mini- Fluesse (fast knoecheltief --ohne Scheiss) auf den Buergersteigen und Strassen, durch die man durchwaten muss. Hohe Rutschgefahr. Vor allem sehr gefaehrlich, wenn man gerade aus dem Kino kommt, es stockdunkel ist (1 Uhr nachts) und man von dem gerade gesehenen blutigen Kriegsfilm sowieso noch ganz verstoert ist! Vor ein paar Tagen waren die Wellen am Strand wegen des stuermischen Wetters so hoch dass der ganze Strand ueberflutet war! Hoffentlich gehts hier nicht bald so ab wie in Galizien.

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Helge Schneider sagt:

Montag, 6. November 2006
„[…] So gegensätzlich sind aber auch die Interpretationen der Menschen. Der eine darf, der andere nicht. Die Definitionen über Mitmenschen sind oft grausam verfremdet und gemein. Oft stimmen sie nicht mit der Wahrheit überein. Aber das hat es schon bei Jesus gegeben. Der hatte auch Schwierigkeiten, dass ihm jemand glaubt, dass er der Sohn Gottes ist. Ich glaube ihm, nachgträglich. Füher hat es mich nicht so interessiert, bis ich mal einen Hollywoodfilm über sein Leben gesehen habe. […] Umwerfend inszeniert. Mit einem riesigen Budget. Und jedes Wort, was Jesus da gesag hat, stimmte. Alles war genau aus der Bibel. Das Buch kennt fast jeder. Es liest sich auch gut. Der Verfasser hatte wohl einen guten Flow, als er es niederschrieb. Ich denke, auch wenn alles erfunden wäre, ist es eine tolle Bschreibung von Leuten und Gegenden. Ich denke, es ist echt.“

Ich möchte gern mal wissen, was im Kopf dieses Menschen vorgeht.

Orang-Utan heißt übrigens „Wald-Mensch“.
Und Chopins „Trauermarsch“ ist die meistgespielte Melodie der Welt!
Was man alles so lernen kann, wenn man einen Schneider liest -sofern man ihm glauben kann. Der gute Helge eben.

Vom Sommer direkt in den Winter

Donnerstag, 2. November 2006
Langsam wird’s ungemüdlich. Es ist kalt, regnet in Strömen und heute hatten wir schon zwei mal Stromausfall! Das doofe ist nur, dass der PC bzw. das Wlan vom Nachbarn, welches ich mitbenutze dann natürlich ausgeht und somit ein streßfreies Surfen nicht möglich ist. Heute hab ich dann erstmal Fernsehen geguckt: Der Preis ist heiß auf spanisch. Echt, die kopieren jedes Format, aber lustiger.
Naja, ansonsten ist alles beim alten. Heute haben wir endlich ne Mail vom Erasmusbüro bekommen, dass das Stipendiumgeld da ist.
Vielleicht kann ich dann ja doch noch nach Barcelona fliegen!?


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Der Ersatz fürs Cubanova!

Sonntag, 29. Oktober 2006
Nach umfangreichen empirischen Party-Studien wurde beschlossen:
Best club in town >>>STEREO<<< Da legen gleichzeitig drei DJs groovy gesampleten Indirock, Schraddelpop und Electroclash deluxe auf. Endlich mal keine Miniröckchen- Schlampenchicas am Start, das Interieur ist bunt und 70ies UND das Ganze ist ungefähr dreißig Meter von unserer Haustür entfernt. Ich bin mit dem spanischen Nightlife versöhnt.

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Deporte deluxe

Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ich werde Tennisprofi.... hoffe ich. Zumindest klappt es nach anfaenglichen Treffschwierigkeiten nun auch mit dem ordentlich uebers Netz spielen und sogar der `Service´ (Aufschlag) sieht schon richtig schnittig aus --so sagte man mir zumindest. Wir sehn uns in Wimbledon...

ARG:::Superior!

Dienstag, 24. Oktober 2006
AltA, es ist echt mal eklig. Gestern wollte ich in ner Vorlesungspause in der "biblioteca general" wie ueblich aufs Klo gehen,... doch was sehe ich: In jeder Kloschuessel schwimmt ein riesiger Haufen aufgeweichtes, stinkendes, benutztes Klopapier. In den anderen Kabinen das gleiche Bild. Als ich versuche den Wasserhahn zu betaetigen fliesst ebenfalls kein Wasser. Leitungen tot! Ich wetze in ein anderes Gebaeude (die Blase nahe vorm Platzen), wo ich den gleichen Papier-Salat vorfinde. An der Consejerería (ne Art Rezeption in jedem Gebaeude) nachgefragt: Ja, das sei manchmal so, wir wurden angeblich per Email benachrichtigt, dass es heute auf dem gesamten Campus kein Wasser gibt. Sparmassnahmen, voellig normal. HALLLOO!! Wie unhygenisch und eklig und unzumutbar. Sowas hab ich hoechstens in Indien erlebt, wo sowas eben nicht zu vermeiden ist, aber hier?! Spanien trocknet aus. Wenn ich gleich zum Sport gehe (auf dem Unicampus!!) und mich danach nicht duschen kann,... AAAARG.

ARG!

Montag, 23. Oktober 2006
Irgendwie ist es ganz schoen hart, zur Uni zu fahren wenn es noch stockdunkel ist (morgens), und erst wieder nach Hause fahren zu koennen, wenn es wieder stockdunkel ist (abends). Ich moechte spaeter auf keinen Fall einen Job haben, bei dem ich kein Tageslicht mehr sehen kann! Ok es ist fast Winter, aber TROTZDEM (se best Argument ever!).

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Tolle Dinge

Freitag, 20. Oktober 2006
1. Janoschs Uebersetzung des Begriffes "Wildwuchs" - in Bezug auf seine Naturkrause aufm Kopf: Pelo SIN STRUCTURA! (Evtl. nur lustig, wenn man ihn mit seiner jetztigen Frisse sieht >> FRISEUR TUT NOT!
2. Hier laeuft die lustigste Serie seit den Simpsons -"my name is earl"- im TV! Welch Highlight. Ab sofort moechte ich bitte mittwochs zwischen halb 10 und 10 nicht mehr gestoert werden! :-)

Es geht voran

Montag, 16. Oktober 2006
Heute hat Timo mir den „Langenscheid Vokabeltrainer für den PC“ gegeben. Super Sache das. Da ich ja addicted-to-the-computer bin setz ich mich jetzt eher mal hin um ein paar Vokabeln zu kloppen. Mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten zur Abfrage, Leistungsüberprüfung und dem ganzen Schnick Schnack, für den optimalen Lernerfolg! Und es funktioniert tatsächlich. Knatter Ratter Peng, mein verrostetes Hirn setzt sich in Gang.
Außerdem werde ich morgen mit Malte Tennis spielen gehen. Meine Arme tun mir jetzt schon Leid. Immerhin kann ich aufgrund meiner mir selbst auferlegten täglichen Super-Übungen mittlerweile ganze 5! Liegestütze machen. Wer lacht da? Für mich Pussy ist das schon ein Erfolg!
Wer sich ein bisschen mit Thees Uhlmann und der Hamburger Schule auskennt, bzw. im entferntesten mit Tocotronic gut kann, der sollte dieses Buch UNBEDINGT lesen: „Wir koennten Freunde werden!“ von Thees. WUNDERBAR!


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Schlimme Neuigkeiten sind auf seltsamen Wegen zu mir gelangt.

Samstag, 14. Oktober 2006
Eine sehr sympathische Bemerkung von Franzi bezüglich des Schwarzlichtes in der kleinen Seventies-Kneipe „Mono“ und dessen Auswirkung auf die optische Veränderung von Zähnen, Haaren und Kleidung: „Ich finds gut, dass man bei den anderen Leuten auch die Fusseln sieht.“
Es ist doch nicht zu fassen. Hier eine kleine Anekdote aus der Sparte „Die Welt ist doch ein Dorf.“ Erasmus-Dorf.

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