zahlen bitte!

Donnerstag, 25. Februar 2010
so, nach 174 Tagen ist es an der Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen. Wenn wir morgen in Frankfurt landen haben wir 57:25 Stunden im Flugzeug verbracht um durch 18 Länder zu reisen. In der Zeit haben wir 9 Kinofilme gesehen und in 62 verschiedenen Betten geschlafen. 16 Nächte davon in einem Transportmittel, meistens in einem Bus. 5 Nächte davon in einem ganz normalen Sitz-Bus (im Gegensatz zu den 5 Nächten in einem Liegebus). Auf Booten haben wir uns circa 194 Stunden aufgehalten und während wir 10 Inseln besucht haben, haben wir nur auf 4en davon auch übernachtet. Außerdem haben wir 24 219 459 Einheiten ausländischer Währung abgehoben (und das meiste davon auch ausgegeben), haben 8 Leute besucht und 108 Postkarten geschrieben (deine ist bestimmt noch unterwegs!). Unsere durchschnittliche Verweildauer an einem Ort war also 2,55 Tage, 40 Nächte mußten wir übrigens nicht bezahlen. Das Zelt, was ich die ganze Zeit rumgeschleppt habe, haben wir genau 2 mal benutzt. An einem Tag davon hats geregnet und wasserdicht ist es nicht. Rund 0,5 Liter Mückenspray ("Antibrumm") haben uns die Viecher vom Leib gehalten. Fast 1 Kilo Sonnencreme und Kontaktlinsenflüssigkeit nehmen wir unbenutzt wieder mit nach Hause (wer hätte auch gedacht, dass 5 Tuben Sonnencreme zu viel ist). Ab bald sind wir wieder unter unseren wohlbekannten Telefon- und Hausnummern erreichbar. Den Rest gibts mündlich!

die letzten meter

Samstag, 20. Februar 2010
Gestern (Donnerstag) gegen 16:30 Ortszeit sind wir an der letzten Station unserer Reise angelangt. Unser Flieger setzte nach einem turbulenten Landeanflug sicher in Buenos Aires auf. Die Stadt empfing uns mit Schwüler Hitze. Wer jetzt denkt: "Moment! Wo hat er das 'ü' her?", ist auf der richtigen Fährte. Wir wohnen nämlich in dieser letzten Woche bei Volker. Er hat in Tübingen studiert und war schon vor vier Jahren gleichzeitig mit Johanna und mir hier in Argentinien. Gerade verbringt er wieder eine WM in Argentinien (war so schön das letzte Mal) und absolviert ein Praktikum. Für uns bedeutet das: eine Wohnung und vor allem ein bekanntes Gesicht.

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jahreszeiten

Sonntag, 14. Februar 2010
Seid einigen Tagen sind wir nun also in Bogotá, der "Stadt mit nur einer Jahreszeit" (der Spiegel). In dieser Jahreszeit, die wir wohl als Spaetherbst bezeichnen wuerden, wird es tagsueber, wenn die Sonne scheint, angenehme 25 Grad warm. Allerdings kuehlt es sich abends stark ab, so dass sogar manchmal Minustemperaturen zu verzeichnen sind. Eine verrueckte Jahreszeit. Liegt wohl an der Hoehe von 2600 Metern in den Anden. Gluecklicherweise sorgt das Wetterphaenomen El Niño dafuer, dass sich der sonst uebliche Regen zurueckhaelt und die Temperaturen ueber dem Durchschnitt liegen (die Bogotaner fluchen ueber diese "Hitze").


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action

Mittwoch, 10. Februar 2010
diesmal werden die Liebhaber der spanischen Kolonialarchitektur nicht auf ihre Kosten kommen, obwohl wir mal wieder einige huebsche Doerfchen besucht haben. Nein. Diesmal gehen die Fotos raus an alle Action-Liebhaber. Ob zu Fuss, im Wasser, auf dem Wasser oder in der Luft, wir haben keine Gefahr ausgelassen und uns in den unmoeglichsten Situationen fotografieren lassen... aber seht selbst...


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cartagena

Mittwoch, 3. Februar 2010
Kolumbien! Der Name klingt schon so verwegen. Wir haben bisher allerdings nur den Ort besucht, den sich auch die meisten Touristen aussuchen: Cartagena. Die "romantischste Stadt Suedamerikas", wie der Lonely Planet schreibt, ist vor allem eines: heiss. Die Tage verbringen wir (und das sind nicht nur wir zwei, sondern 8 Leute, die mit uns auf dem Boot waren) im Schatten (oder im Internet).

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segel setzen

Montag, 25. Januar 2010
Die letzten beiden Tage haben wir in der Stadt Panama verbracht. Ein grosses "Hochhausviertel" mit allen Annehmlichkeiten (wenn man 24 Stunden Supermaerkte und jegliche Fastfood-Kette Amerikas annehmlich findet) wurde neben direkt zwei "Altstaedten" gebaut. Die erste und aeltere Altstadt wurde verlassen, nachdem irgendein Pirat sie niedergebrannt hat. Die zweite, neuere Altstadt (siehe Fotos) wurde verlassen, als alle Leute in die Hochhaeuser gezogen sind. Viele sehr huebsche aber sehr verfallene Gebaeude und daneben top-restaurierte Theater ...



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salvadorischer strand

Montag, 18. Januar 2010
an dem wir uns vergnügten. ausführlichere berichte folgen...

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der Heiland

Samstag, 16. Januar 2010
nach einer Woche in El Salvador (= der Heiland) können wir feststellen: uns gefällt das Land. Wir waren an verschiedenen Stränden, in kleinen Bergdörfern, haben uns in Museen mit der gewaltvollen Geschichte des Landes beschäftigt und haufenweise die Spezialität des Landes, Pupusas, gegessen. Gleich werden wir noch den "schönsten Kratersee der Welt" (Peter) besuchen und morgen früh um 3 Richtung Nicaragua aufbrechen (schreckliche Zeit). Fotos gibts später...

hauptstädte

Dienstag, 12. Januar 2010
während wir uns gerade in San Salvador, der Hauptstadt von El Salvador, befinden und uns in Peters (Studienfreund von Johanna) Wohnung sehr wohlfühlen (viel mehr haben wir von der Stadt auch noch nicht gesehen), hier noch ein paar Fotos von unserer letzten Station: Antigua (die alte Hauptstadt Guatemalas) wurde 1774 von einem Erdbeben ziemlich zerstört und war danach nicht länger als Hauptstadt zu gebrauchen. Die ist jetzt Guatemala-Stadt. Antigua, "die Alte", ist trotzdem sehr schön (und eine gute Basis für Vulkanbesuche)

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verrückt

Montag, 4. Januar 2010
schon in Mexico haben wir Geschichten gehoert, von der "verruecktesten Sache, die ich jemals gemacht habe". Gemeint ist der Aufstieg auf den Vulkan Pacaya, den taeglich haufenweise Touristen aus Antigua Guatemala besteigen. So auch wir, und zwar gestern. Der Aufstieg dauert zwei Stunden und ist vor allem am Ende etwas muehsam, weil man auf Asche laeuft. Wir sind auch nur bis 200 Meter unter den Kraterrand gestiegen, der gute Pacaya ist ja immernoch aktiv...



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